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Halbtages-Touren

Tour 3

Länge: ca. 35 km
Schwierigkeitsgrad: leicht hügelige Streckenführung
Verlauf: Abfahrt am Hotel Sternsteinhof über den Kurpark zum Sportgelände. Weiter auf dem Radweg Richtung Passau über Kindlbach nach Wenig zum Geburtshof des Hl. Bruder Konrad von Parzham. Besichtigung der Wallfahrtsstätte. Weiterfahrt zu den Sternsteinhofhütten, Kaffeepause. Rückfahrt über Bayerbach nach Bad Birnbach.
Geburtshof des Hl. Bruder Konrad:
Durch das Gedenken an den Todestag, wurde die ohnehin schon bekannte Geschichte des einfachen Bauernsohnes Johannes Birndorfer wieder verstärkt ins Bewusstsein gerufen. Auf dem Venushof 1818 als elftes von zwölf Kindern geboren, verspürte Johannes schon früh seine Berufung. Oft machte er Fußwallfahrten ins 30 km entfernte Passau nach Mariahilf, nach Aigen (25 km) oder zur Wallfahrtskirche St. Anna bei Ering am Inn (25 km). Mit 31 Jahren sollte er den elterlichen Hof übernehmen. Er verzichtete jedoch auf sein Erbe, trat in Altötting (größter Marien-Wallfahrtsort in Deutschland) ins St.-Anna-Kloster ein und verschenkte die 20 000 Goldmark Erbteil an die Armen, an die Pfarrei für die Erweiterung des Friedhofs in Wenig, an die Diaspora und an die Weltmission. 41 Jahre verrichtete er im St.-Anna-Kloster den Dienst als Pförtner, seine Schlichtheit und Hilfsbereitschaft machten ihn weithin berühmt. Mit seiner Heiligsprechung am 20.05.1934 durch Papst Pius XI. hat der Bauernsohn aus dem Rottal in der Bevölkerung seine besondere Verehrung gefunden.

Sternsteinhofhütten im Landkreis Passau
Die Sternsteinhofhütten sind bekannten geworden durch die Filmaufnahmen für den Heimatfilm "Sternsteinhof" in Bad Griesbach /Höllthal.

Tour 4

Länge: ca. 35 km
Schwierigkeitsgrad: leichte Tour
Verlauf: Abfahrt am Hotel Sternsteinhof auf dem Rottal-Radweg nach Pfarrkirchen, zum Rottal Stausee Postmünster mit Besichtigung der Pfarrkirche in Postmünster, Kaffeepause. Rückfahrt über Anzenkirchen, Schwaibach nach Bad Birnbach.

Kreisstadt Pfarrkirchen:
Pfarrkirchen, „Pharrachiricha“ wie es in einem Dokument genannt wird, ist urkundlich bereits im 9. Jh. erwähnt. Der Ort wurde anfänglich von den Passauer Bischöfen gefördert, bis im 13. Jh. die Wittelsbacher die Herren des Rottals wurden. 1317 erhielt Pfarrkirchen die Marktrechte. 1862 wurde es von König Maximilian II. zur Stadt erhoben. 1550 wurde die Stadt befestigt, mit Wall, Wassergraben und Stadtmauern mit Türmen umgeben. Heute ist Pfarrkirchen die einzige Stadt Niederbayerns, deren hirstorischen Kern man auf dem alten Wall der Stadtbefestigung umwandern kann. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der alte Stadtplatz, typisch für Niederbayern, verwandt mit dem Inn-Salzach-Stil, die Stadtpfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus, ihre Anfänge gehen ins 12./14. Jh. zurück. Seit 1966 befindet sich auf dem Stadtplatz das „Wimmerroß“, in Erinnerung an die Rottaler Pferde vom Pfarrkirchner Bildhauer Hans Wimmer geschaffen.

Postmünster – Pfarrkirche:*
Der Neubau der Kirche fällt in das 15. Jahrhundert. Die Kirche ist dem Hl. Benedikt geweiht. Die wichtigsten Heiligen in der Kirche sind der Hl. Leonhard und Hl. Godehard. Bemerkenswerte Fresken sind an der Empore erhalten.

Tour 5

Länge: ca. 35 km
Schwierigkeitsgrad: sehr hügelige Streckenführung
Verlauf: Abfahrt am Hotel Sternsteinhof in Richtung Vilshofen nach Grottham. Weiter zu den Orten Haarbach, Wolfakirchen, Kroisen und Grongörgen nach Sammarei. Hier besichtigen Sie die Wallfahrtskirche. Rückfahrt über Anleg zum Golfplatz Brunnwies. Heimfahrt über Uttlau, Weng nach Bad Birnbach. Einkehr

Grongörgen:
Im schönen Wolfachtal steht die Wallfahrtskirche Grongörgen, die dem „Idealpapst“ Gregor dem Großen und dem Hl. Leonhard geweiht ist. Gregor gilt auch als Namensgeber, Großer Gregor – volkstümlich – Grongörgen. Seit im 18. Jh. die Leonhardiverehrung immer mehr zunahm, hat Grongörgen einen der bedeutendsten Pferdeumritte in Niederbayern. Ein Besuch in der Wallfahrtskirche zum kirchlichen Erneuerer, Gregor dem Großen, und zum Hüter unserer Natur, Leonhard, bleibt aber auch so ein beeindruckendes Erlebnis.

Sammarei:
Der Name Sammarei, eine volkstümliche Abwandlung von Sancta Maria (Heilige Maria) = Sankt Marei = Sammarei, weist schon auf einen Marienwallfahrtsort hin. Das besondere ist aber, dass sich in der Kirche eine Holzkapelle (1521 erbaut) befindet. 1300 Votivbilder aus vier Jahrhunderten sind Zeugen tiefer Volksfrömmigkeit.

Anleg:
Der alte Ort Anleg ist schon aus der Römerzeit bekannt


Hotel Chrysantihof

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